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Fr
19.30 Uhr Opernhaus
Werke von Wojciech Kilar, Krzysztof Penderecki, Henryk Mikołaj Górecki
Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikolaj Górecki u. a Eurydike bleibt zurück. Ihre Geschichte, oft erzählt im Schatten von Orpheus’ Gesang, zeichnet Fran Díaz für das…
Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikolaj Górecki u. a.
Gewandhausorchester, Leipziger Ballett, Yura Yang Musikalische Leitung, Fran Díaz Choreographie
Wojciech Kilar — "Orawa" für Streicher
Krzysztof Penderecki — Adagietto für Englischhorn und Streichorchester
Krzysztof Penderecki — Intermezzo für 24 Streicher
Krzysztof Penderecki — Ciaccona für Streichorchester - aus dem Polnischen Requiem
Krzysztof Penderecki — Sinfonietta Nr. 3 (Fassung für Streichorchester)
Henryk Mikołaj Górecki — Quasi una fantasia op. 78
Preise: 88/78/63/48/39/18 EUR Ermäßigung für Berechtigte
Veranstalter: Oper Leipzig
Ballett von Fran Díaz | Musik von Krzysztof Penderecki, Henryk Mikolaj Górecki u. a
Eurydike bleibt zurück. Ihre Geschichte, oft erzählt im Schatten von Orpheus’ Gesang, zeichnet Fran Díaz für das Leipziger Ballett neu nach. Eurydike ist keine Randfigur, keine Muse, keine Gefangene einer Liebe, die für sie bestimmt wurde. Sie ist eine Frau, die ihren Weg sucht – in einer Welt, die ihre Wünsche formt und verweigert zugleich.
Eurydikes Mythos entfaltet sich in einer Gesell-schaft, die ständig nach vorne strebt und dennoch oft im Zurückblicken stecken bleibt. In einer Welt, in der Menschen zu Rollen und Beziehungen zu Erwartungen werden, wird Eurydike zu einem Spiegel für Fragen unserer Zeit: Was bedeutet Freiheit? Und wie entkommen wir einem System, das uns definiert, bevor wir uns selbst finden können?
Mit feinem Gespür für das Märchenhafte und das Zeitlose öffnet Choreograph Fran Díaz den Raum, um Eurydike neu zu entdecken – als Symbol für den Widerstand gegen das Verloren-gehen im Strudel aus Vorgaben, Träumen und Sehnsüchten, die nicht die eigenen sind.
Ab 14 Jahren
19.30 Uhr Großer Saal
Werke von Arvo Pärt, Robert Schumann
BIENENSTICHELN MIT B-A-C-H Wenn Bach… Hat er aber nicht. Stattdessen sticht Pärt 1976, wenn er erstmals seinen Tintinnabuli-Stil präsentiert, in ein Wespennest und löst insektierisches Brummen um die…
Grosse Concerte
Yunchan Lim Klavier
Arvo Pärt — Wenn Bach Bienen gezüchtet hätte ...
Robert Schumann — Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
Pause
Arvo Pärt — Collage über B-A-C-H
Robert Schumann — 2. Sinfonie C-Dur op. 61
Konzert & Nachklang: Nach dem Konzert ist bei uns der Abend noch nicht vorbei. Die Bar bleibt geöffnet, wenn wir Musikerinnen und Musiker des Konzerts im Foyer treffen. Mit Blick auf den Augustusplatz lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen. Alle Gäste unter 30 erhalten mit der KlassikMatch-Card attraktive Rabatte auf die Ticketpreise.
Preise: 80/61/49/37/23/6 EUR Flexpreise: 88/67/54/41/25/7 EUR Ermäßigung für Berechtigte Abos: VARIO, Serie IV
Veranstalter: Gewandhaus zu Leipzig
BIENENSTICHELN MIT B-A-C-H Wenn Bach… Hat er aber nicht. Stattdessen sticht Pärt 1976, wenn er erstmals seinen Tintinnabuli-Stil präsentiert, in ein Wespennest und löst insektierisches Brummen um die Töne B-A-C-H aus, die gleichzeitig und nacheinander erklingen und das kurze Stück von B nach H führen. Bienenfleißig fliegen Flügel, fünf Bläser und Streicher von Klang zu Klang, um am Ende tatsächlich bei Bach herauszukommen: Dessen hart geprüftes h-Moll- Präludium aus dem Wohltemperierten Klavier erlöst eine salbungsvolle Schlusskadenz.SARABANDENSTRESSTEST MIT PÄRTToccata, Sarabande und Ricercar der B-A-C-HCollage beginnen bei Bach und stellen ihn auf die Probe: Wie viel Dissonanz hält er aus? Wird er unter Clustern verschüttet, von Maschinenmotorik erfasst und Klangkatastrophen erschüttert unbeschadet wieder zum Vorschein kommen? In seiner wilden Phase vor dem einschneidenden Stilwandel experimentiert Pärt 1964 mit Collage-Techniken, evoziert Bach mit typischen Instrumenten wie Oboe und Cembalo, verpflanzt die Sarabande der Englischen Suite in d-Moll wie eine Blume in fremde Umgebung und konstatiert: Von extremem Unbehagen erfüllt wollte ich mir beweisen, wie schön Bachs Musik war, und eine klarere Sicht auf die Widersprüche gewinnen, in die ich mich verstrickt hatte.STILBLÜTENSAMMELN MIT SCHUMANNAltehrwürdiger Kontrapunkt verkündet gleich eingangs: Auch Schumann verneigt sich vor dem Genius loci der Uraufführungsstadt seiner 2. Sinfonie. Frisch von Fugen über B-A-C-H aus einer Schaffenskrise befreit flattert ihm die Triosonate aus Bachs Musikalischem Opfer in einen Mittelsatz. Auch Beethoven, Schubert und Mendelssohn spuken in Schumanns Zweiter herum, und sein Klavierkonzert inszeniert Göttergattin Clara als Premierenpianistin direkt neben Ludwig auf dem Olymp.
21.45 Uhr Barlach-Ebene
Das Ticket zum Großen Concert am 19. JUN berechtigt zum Besuch der Veranstaltung.
Im Anschluss an das Grosse Concert
Clemens Röger Horn, Elias Wagner Violoncello, Erik Lippmann Moderation
Im Anschluss an das Konzert am Freitag laden wir zum NACHKLANG ein: Kommen Sie ins Gespräch mit Musikerinnen und Musikern des Gewandhausorchesters. Diesmal empfängt Erik Lippmann die Musiker Clemens Röger (Horn) und Elias Wagner (Cello; Mendelssohn-Orchesterakademie).
Sa
16 Uhr Mendelssohn-Saal
Salonmusik
Das gibt's nur einmal: Zwischen Fichtelberg und Kap Arkona – »Kaffeehaus« in Ostdeutschland
Preise: 29/23 EUR Flexpreise: 32/25 EUR Ermäßigung für Berechtigte Abos: Serie I
19 Uhr Opernhaus
Peter Tschaikowski — Pique Dame - Oper in drei Akten und sieben Bildern op. 68
Oper in drei Akten und sieben Bildern von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Modest Tschaikowski, nach Alexander Puschkin | in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln "Entweder ich befinde mich…
Oper | Wiederaufnahme
Gewandhausorchester, Christoph Gedschold Musikalische Leitung, Lorenzo Fioroni Inszenierung
Oper in drei Akten und sieben Bildern von Peter I. Tschaikowski | Libretto von Modest Tschaikowski, nach Alexander Puschkin | in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
"Entweder ich befinde mich in einem schrecklichen Irrtum, oder ›Pique Dame‹ ist wirklich die Krönung meines Lebenswerkes!", so urteilte Peter Tschaikowski über seine vorletzte Oper, die 1890 im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg uraufgeführt wurde und das Publikum seither in ihren Bann zieht.
Im Zentrum steht Hermann, ein junger Offizier, der den sozialen Aufstieg schaffen und zu den Mächtigen und Reichen der Gesellschaft gehören möchte. Er ist besessen von einer geheimen Technik beim Glücksspiel. Seine Obsession wird verstärkt, als er sich in Lisa, die Enkelin einer alten Gräfin, verliebt. Um an Geld zu gelangen, versucht er die Gräfin, die den Spitznamen "Pique Dame" trägt, zu überlisten und ihr das Geheimnis der mysteriösen Spieltechnik zu entlocken. Gelingt ihm das, erwarten Hermann funkelnder Reichtum, unendliche Macht und seine große Liebe: Lisa. Während Hermann dabei alles aufs Spiel setzt, gerät er in einen Strudel aus Leidenschaft, Eifersucht und Wahnsinn.
Tschaikowskis meisterhafte Musik verleiht der Handlung eine tiefe emotionale Intensität und fängt die Tragik und Dramatik der Charaktere auf atemberaubende Weise ein. Mit stürmischen Eröffnungsklängen und fesselnden Melodien bietet "Pique Dame" eine eindringliche Darstellung von Liebe, Besessenheit und Schicksal.
19 Uhr Museum der bildenden Künste
Werke von Arvo Pärt, Cyrillus Creek, Veljo Tormis, Galina Grigorjeva
Estland gilt als Land der Chöre. Stille, Kontemplation und eine tiefe Verbindung von Text und Klang prägen diesen Chorraum. »Astonishing Estonia« präsentiert neben der Chormusik des im Fokus stehenden…
Chöre
Fokus: Gewandhauskomponist Arvo Pärt
GewandhausChor, Gregor Meyer Leitung, Duo Stiehler/Lucaciu, Sascha Stiehler Klavier, Antonio Lucaciu Saxofon
Arvo Pärt — Magnificat
Cyrillus Creek — Taaveti laul Nr. 104 – aus »4 Taaveti laulu« (4 Psalmen Davids)
Arvo Pärt — The woman with the Alabaster Box
Arvo Pärt — Spiegel im Spiegel
Arvo Pärt — Peace upon you, Jerusalem
Veljo Tormis — Incantantio maris aestuosi
Galina Grigorjeva — In Paradisum
Arvo Pärt — Nunc dimittis
Arvo Pärt — Da pacem Domine
Preise: 18 EUR Flexpreise: 20 EUR Ermäßigung für Berechtigte
Estland gilt als Land der Chöre. Stille, Kontemplation und eine tiefe Verbindung von Text und Klang prägen diesen Chorraum. »Astonishing Estonia« präsentiert neben der Chormusik des im Fokus stehenden Gewandhauskomponisten Arvo Pärt auch weitere Werke von Cyrillus Creek, Galina Grigorjeva und Veljo Tormis. Von letzterem erklingt eine lautmalerische, tragische Vertonung des Schiffunglücks der Ostseefähre »Estonia«, die am 28. September 1994 auf ihrem Weg von Tallinn nach Stockholm vor der finnischen Insel Utö sank. Mit 852 Opfern ist ihr Untergang das schwerste Schiffsunglück der europäischen Nachkriegsgeschichte. Der GewandhausChor unter der Leitung von Gregor Meyer wird ergänzt durch das Jazz-Duo Stiehler/Lucaciu mit Sascha Stiehler am Klavier und Antonio Lucaciu am Saxofon. Die Chorwerke bieten den beiden Musikern Improvisationsmaterial, das wiederum die Chorstücke miteinander verzahnt. Der Konzertort, das Museum der bildenden Künste, öffnet einen besonderen Resonanzraum für Musik, Architektur und Akustik.
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